Das Infrastrukturoptimierungsmodell oder IOM (Infrastructure Optimization Model) von Microsoft wurde dazu entwickelt, den Reifegrad der IT-Infrastruktur von Kunden zu bestimmen und – basierend auf dem jeweiligen Ergebnis – strukturierte Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten und durchzuführen.
Die Bestimmung des Reifegrads erfolgt im Regelfall über die Bearbeitung eines spezifischen Fragenkatalogs und/oder über spezielle Workshops mit dem Kunden.
Je nach Reifegrad der Infrastruktur wird der Kunde in eine der folgenden Stufen eingeordnet: Basis, Standardisiert, Rationalisiert oder Dynamisch. Da die Stufen aufeinander aufbauen, können definierte Aktivitäten durchgeführt werden, die zur jeweils nächsthöheren Ebene führen.
Erklärtes Ziel ist, die Infrastruktur des Kunden mit entsprechenden Optimierungsmaßnahmen auf das höchste Niveau zu bringen – die Dynamische Infrastruktur.
Das IO-Modell – angewendet auf Software Asset Management
Bisher wird das IO-Modell von Microsoft für die Optimierung der IT-Basisinfrastruktur, der Produktivitätsinfrastruktur und der Applikationsinfrastruktur eingesetzt.
Da das IO-Modell einen universellen Charakter hat, lässt es sich hervorragend auch auf andere Infrastruktur-Sachverhalte anwenden, bei denen eine Bestimmung des Reifegrads sinnvoll ist.